Beruf
Kermit4S
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Bundeswehr oder Hobby Hallo Leute, Ich überlege dass ich nach meinem Abitur zur Bundesehr geh. Der Standort wäre etwa 400km von meiner Heimat entfernt.Mein Problem ist dass ich dann höchstwahrscheinlich mein geliebtes Hobby zu musizieren aufgeben müsste.Hat jemand Erfahrung damit bzw. was haltet ihr für wichtiger Hobby oder Beruf?

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(5) Antworten
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Hat jemand Erfahrung damit bzw. was haltet ihr für wichtiger Hobby oder Beruf? Grundsätzlich steht der Lebensunterhalt sicher über einer privaten Liebhaberei - denn was wäre Dir lieber: Langzeitarbeitsloser oder nur am Wochenende Zeit für die Musik haben - dafür aber regelmäßig Geld auf dem Konto, Wohnung, Familie, Urlaub...? Ich denke, die Frage ist selbsterklärend! Natürlich sind Hobbys wichtig - aber sicher nicht wichtiger als der Beruf. Der Standort wäre etwa 400km von meiner Heimat entfernt. Du hast Dich offensichtlich noch nicht bei der Bundeswehr beworben, geschweige denn ein Gespräch mit einem Einplaner gehabt. Nach dem Motto "Wünsch Dir eine Kaserne" funktionert die Bw schon lange nicht mehr. Niemand kann Dir garantieren, dass Du irgendwann in diese eine bestimmte Kaserne kommst. Wie kommst Du darauf, dass es genau diese Kaserne sein wird? mein geliebtes Hobby zu musizieren aufgeben Auch als Soldat hast Du Freizeit bzw. Urlaub. So gut wie jeder Mensch hat Hobbys, also auch Soldaten. Die muss man doch nicht aufgeben, nur weil man plötzlich Uniform trägt! Spätestens, wenn Du einmal nicht mehr in der Kaserne wohnst, steht dem Musizieren nichts mehr im Weg. Und wie Peter42 völlig richtig sagt - es geht auch beides: http://www.militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus

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wieso "oder"? Erstens hat der Job bei der Bundeswehr - von wenigen und zeitlich begrenzten Ausnahmen mal abgesehen - wenig mit deiner Hobbytätigkeit in deiner Freizeit zu tun, und es geht sogar das "sowohl - als auch", denn die Bundeswehr hält sich doch sogar ihre eigenen Orchester. Ein Mitschüler damals ist z.B. extra zur Bundeswehr gegangen, weil er dort ins Orchester wollte und hiermit hinterher bessere Chancen auf ein Musikstudium erwartete (weil er dann ein klassisches Instrument weniger beherrschen musste oder so ähnlich)

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Buhu, 400 km sind heutzutage in paar Stunden Bahnfahrt überwunden. Wer sagt, dass man sein Hobby wegen seinem Beruf aufgeben muss? Ich hatte jedesmal, wenn ich länger als 4 Monate an einem Standort stationiert war, meine Klampfe + Verstärker mitgenommen. In der Freizeit, also nach Dienstschluss, kannst du machen, wonach es dir gelüstet.

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Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Ich kenne einige gute Musiker die vor, während und nach ihrer Armeedienstzeit Musik gemacht haben. Und das in mehr als einer Armee.

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Die Bundeswehr hat auch ne Bigband!!

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