Elektronik
Kajen97
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Gold aus Elektronik lösen Ich habe neulich einen Haufen alter Elektronik gesammelt, nun würde ich das Gold gerne rauslösen. Nun mein erstes Problem war, das Gold ausfindig zu machen, was ich dank eines Ohm-Meters geschafft habe, da es nur 4 anstatt 7 Ohm wie die anderen Metalle der Patinen hatte. Sollte ich es mechanisch extrahieren, oder wäre es einacher, die andern Metalle mit Säure wegzuätzen, sodass nur das Gold bleibt (Ausser Königswaser kann ich da jede Säure nehmen?!)? Mfg

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(10) Antworten
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Die Goldauflage richtet sich nach Alter und Verwendung der Leiterplatten, je älter, russischer und optisch goldener, desto mehr ist zu erwarten. Galvanisch vergoldetes Material ist wertvoller bzw. oft wesentlich dicker als das neue "Chemisch Gold". Auf kupferkaschiertem LP-Material werden oft galvanisch zunächst 10 my Nickel aufgebracht wegen der Härte, danach 1 ... 5 my Gold. Bei CPU sind 386er und 486er Keramik-IC am interessantesten sowie uralte CPU und EPROM, auch Rückverdrahtungen, Stecker und Handy-LP. Bei kleineren Mengen lohnt sich nur der Verkauf zum Pauschalpreis, hier werden je nach Menge und Güteklasse bei PC-Leiterplatten 1 ... 4 Euro pro Kilo erzielt, Motherboards etwa 2,50 Euro pro kg im E-Schrotthandel, Barzahlung. Bei sehr hochwertigen LP lohnt sich eine Umarbeitung durch eine Fachfirma ab ca. 1000kg, hier werden Gold, Silber, Pd, Rh, Kupfer vergütet, aber das kostet und dauert lange! MfG Ulrich

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Für diese Menge Gold lohnt sich der Aufwand kaum. Sehr rein wird es auch nicht. Vielleicht solltest Du erst mal bei einem Goldschmidt nachfragen, was er Dir für ein Gramm stark verunreinigtes Gold geben würde. Falls er es überhaupt wird kaufen wollen.

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Gold erkennt man ganz einfach an der Farbe. Wenn Du 4 Ohm auf einer Goldleitung gemessen hast, ist das Ohmmeter nicht in Ordnung, es dürften nur wenige Zehntel Ohm sein.

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Vorsicht beim Hantieren mit den Säuren. Ich würde es von einem Fachmann machen lassen.

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Du müsstest den ganzen Schrott zu Staub zermalmen und in Flusssäure auflösen. Nachher chemisch Sortenspezifisch zu Metallsalzen, wobei Gold kein Salz bildet und elektrolytisch gebunden werden kann, die restlichen Metalle tut man nach gleichem Muster elektrolytisch binden. Selbst bei 100 kg Elektroschrott lohnt sich das nicht, istdabei sehr kostspielig und gefährlich.

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Bei dem Aufwand den Du betreiben müsstest sollte es einfacher sein direkt zum Goldschmied zu gehen.

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In Deinem Fall ist der Aufwand immer!!! teurer als der Goldwerd. Vergiss es!

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Es ist nur eine hauchdünne Goldauflage. - Lohnt nicht.

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http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=fvwp&v=2M08A1Eexo4 aber für die 0,5 Gramm Gold die in einem PC enthalten sind zahlt sich der Aufwand nicht aus

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Und kann jemand paar solche Fachfirmen für Umarbeitung nennen?

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